Statement: Tigisti Taklu

Auszug


Tigisti Taklu-de

„I’m from Eritrea. My name is Tigisti Taklu. And I came here to holland for not to die, because there is a danger in my country. When I came, I leaved my son with my mother. She can not take care of him, because she is sick. I know, but I can not live there anymore, because I have problems. If I came here, I protect myself and then my son, but in Holland I’m on the street. I even cannot protect myself. How I’m living here, is very sad for me. I have to cry, I miss my son, I cannot help him. How he is, I don’t know. How is his life going, I have no idea. Also my live, I don’t have work, I don’t get to school, I don’t have money, also I don’t have for eating.

How many places are changing, you cannot count. One place, two days, one place, three days. Many, many places, you cannot count. Full of Stress it is for me in Holland. Not just for me, I see all my friends full of stress.

Holland, for women there is respect. They said this, but in Holland, for illegal people it is not working. I don’t understand this. Why does it not work for all women? We have to much troubles in Holland. It is better to die, but me, I don’t want to kill myself. Really, this one is not live.

Women need many things. Every month we have our periods. We need tampons and showers. Women is different from men. The needs are different. But when you are on the street, how to get this? How to get everything? It is very difficult for us, the streets. We need one room for one person. Normal Life. I want a normal life. Not just for me, but for all my friends.

Where in Holland are women rights? Nowhere. Where is Amnesty in Holland? Nothing.“


Ich komme aus Eritrea. Mein Name ist Tigisti Taklu. Und ich kam hierher nach Holland, um nicht zu sterben, denn es besteht die Gefahr, in meinem Land. Als ich kam, ließ ich meinen Sohn mit meiner Mutter zurück. Sie kann sich nicht um ihn kümmern, weil sie krank ist. Ich weiß, aber ich kann dort nicht mehr leben, weil ich Probleme habe. Wenn ich hierher kam, ich beschützen mich selbst und dann mein Sohn, aber in Holland bin ich auf der Straße. Ich kann nicht einmal mich selbst schützen. Wie ich hier leben, ist sehr traurig für mich. Ich muss weinen, ich vermisse meinen Sohn, ich kann ihm nicht helfen. Wie er ist, weiß ich nicht. Wie sein Leben aussieht, ich habe keine Ahnung. Auch mein Leben, ich habe keine Arbeit, ich komme nicht zur Schule, ich habe kein Geld, ich habe auch nicht zu Essen.

Wie viele Plätze sich ändern, können nicht gezählt werden. Ein Ort, zwei Tage, ein Ort, drei Tage. Viele, viele Orte, können nicht gezählt werden. Voller Stress ist es für mich in Holland. Nicht nur für mich, ich sehe alle meine Freund_Innen voller Stress.

Holland, für Frauen gibt es Respekt. Sie sagen es, aber in Holland, für die illegale Leute funktioniert es nicht. Ich verstehe das nicht. Warum klappt es nicht für alle Frauen? Wir haben zu viel Ärger in Holland. Es ist besser zu sterben, aber ich, ich will mich nicht umzubringen. Wirklich, das ist kein leben.

Frauen brauchen viele Dinge. Jeden Monat haben wir unsere Perioden. Wir brauchen Tampons und Duschen. Frauen sind anders als Männer. Die Bedürfnisse sind unterschiedlich. Aber wenn Sie auf der Straße sind, wie sollen sie die bekommen? Wie ist es, um alles zu bekommen? Es ist sehr schwierig für uns, die Straßen. Wir brauchen ein Zimmer für eine Person. Normales Leben. Ich will ein normales Leben. Nicht nur für mich, sondern für alle meine Freund_Innen.

Wo in Holland sind Frau Rechte? Nirgends. Wo ist Amnesty in Holland? Gar nichts.

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