Statement: Maous

„Wah boufebare nope yakoy dege nio warawher

Dalal ak jame manla sen rak Maous wala Ousmane. Mangifi si Allemagne. Damalen beuge wah linga hamne monla doundou si sama yonbi lico diele Africa ba Europe. Nioun hamnaniou Afrik dafa meti. Amuniou dara wante niakounioun dara. Danio beuge rafettal sounou doundou. Daniouy wahne koudoul  tou ki dou ham fou deke nehe. Kouniam ham lamouy saf. Thi bes bi nga hamne whana sama yay ne damay dem Europe Hawma ne ndah sama yay contana wala merona. Hawma ndah dioyona wala retannona. Linga hamne gentenako Africa moy Europe nit manafe ligey teamfi halis. Telolou degela amna ligey te amna halis wante niom beugeniou seddo ak nioun. Niom beugeniou deke ak nioun si bene deke. Niom danioun dioh ›Heim‹ bou sori dekebi. Fofou amul dara. Fofu dafa meti. Ndahte nie beugeniou seddo ak nioun dara ndahte nioum halatnaniou nioun amouniou place fini. Thi bess bi nga hamne dielna sama sak tekko si sama mbagemi ma won sama yay genau ma continue dem. Hawma ndah dina gisati sama yay encore. Galla diel dem Dakar. Fofou la diele bus dem Maroc. Lima gena rethiou moy niete wher yima fanan si alle Maroc. Hawma won keur hana rek si allebi la don doundou. Si diamono bi diemna diourom bene yon ak sodiak ngir dem Espagne. Yomboul fofou litah yomboul ndah fofou nonu battaux you mag yinga hamne nioy traferse fofou. Kou defli ragaloul dè. Mom ragaloul dè ndahte mom dèna paparé wante moungi doundou. Hana yaram bi rek mofinek wante rouhou bi demna. Bou bouryar mosana am daniouy contan ndah militaryi douniougis. diorom binne yow dialoul boudialoul lolou moy marienmarokenbi moniou diap yobouniou kasso. magilen diladj kan siyen mo begeu fanan si alle? Metiwona lol halis bi nioudon am si auto bahn bi la nioudon tahaw talal sounou loho telolou hamouniouco sounoudek defnaniouco litah liniou dounde ak liniou nan laniou begeun. Nekoulne hamnanio lolou yagi heh di heh di heh ba europ fi gena metti afrika lep li niou sohla amnafi wante douniouco am yagi begue ligey amnafi waye waro ligey. loutah? Yen europ figen dioudo main nekoulne yenaco tan. Afriken yi douniom tamid niotanal sen bop nioun comparan naniou yen dagen niou ragal lol yen hamoulen niou ngen harito ak ngaide molen genal ngen harito aknioun nioun begue na nioulen ham wante  yen begue len. loutah? ndah nioun amouniou dara wala nioun danio salte wala danio febar beppe febar boubon niounla lep lou niaw niounla. Si afrik laniohamene boamoul dara lep lu rer keurga yowla lep loulen manque ki amoul dara momla si degedege kiga hamne amna lep te momouco moy europ. Danio begue ligey wante niougi tedde. sounou yaram mougimetti. Si afika tamid yomboul wante daniouy dem ligey. Si besbi am 10 euro wala 5 lolou doyna niou. wante dou famibi yep danio begue occuper sounou bop amouniou dara wante contanna niou. yen niou besnie fi degloulen lilen dinit ni di wah ndahte kouy wah deded dafa fek gissoco sonounaniou si tedebi niogi wah si wolof boy doh diga tasek sawarsag nioun danio wara dadjiek nitnie ndahte nie hamou niou te douniou mosaham naniou def liniou man fi amna nit niou bah ak niou bon afrika eussi amna niou bah ak niou bon warnanio hamne yomboul besbiga dioudo sa youhou boundiek moy yagi niow fo hamne diafe diafe kessela moy adouna heh heh heh yalla diapaleniou. tega hamne niowago.“


Wenn Worte krank sind, dann muss das Ohr das sie hört gesund sein

Willkommen ich bin Euer Bruder Maous oder Ousmane, ich will sagen, ich bin hier in Deutschland, ich will erzählen was ich auf meinem Weg von Afrika nach Europa erlebt habe. Wir wissen In Afrika ist es schwer, wir haben nichts, aber es fehlt uns auch nichts. Wir wollen nur etwas das unser Leben besser macht. Wir sagen, jemand der nicht auf Reise geht, weiß nicht wo ein gutes Land ist. Nur jemand der probiert, weiß was gut schmeckt. An diesem Tage habe ich meiner Mama gesagt, ich gehe nach Europa. Ich weiß nicht, ob meine Mama glücklich war oder nervös. Ich weiß nicht ob sie geweint hat oder gelacht. Und wovon ich in Afrika geträumt habe, ist das man in Europa gut arbeiten kann und Geld verdienen. Und das stimmt, es gibt Arbeit und es gibt Geld, aber sie wollen diese Sachen nicht mit uns teilen. Sie wolle auch nicht, dass wir mit Ihnen in der gleichen Stadt wohnen. Sie geben uns ein Heim weit weg von der Stadt. Da gibt es nichts. Da ist es sehr schwer. Sie wollen nichts mit uns teilen, weil sie denken, wir haben keinen Platz hier. An dem Tag an dem ich meinen Rucksack auf meine Schulter gepackt habe, habe ich meine Mama hinter mir gelassen und gehe weiter. Ich weiß nicht, ob ich meine Mama wieder sehe oder nicht. Ich bin mit dem Schiff nach Dakar gefahren und von dort mit einen Bus nach Marokko. Was ich am meisten bereue, sind die 3 Monate die ich in Marokko im Wald geschlafen habe. Ich kannte kein Haus, nur im Wald habe ich gelebt. Ich habe in dieser Zeit bestimmt sechs mal versucht mit dem Schlauchboot nach Spanien zu fahren. Es ist nicht einfach über das Meer zu kommen an den großen Containerschiffen vorbei. Jemand der das macht, hat keine Angst vor dem Tod. Er hat keine Angst vor dem Tod, weil er schon gestorben ist, obwohl er noch lebt. Nur der Körper ist noch da, die Seele war weg. Wir waren immer glücklich, wenn es Nebel gab, dann kann das Militär uns nicht sehen. 6 Mal hat es nicht geklappt. Wenn es nicht klappt, das heißt, die marokkanische Marine nimmt uns aus dem Meer und schickt uns in das Gefängnis. Ich frage Euch, wer von Euch will im Wald übernachten? Das war schwer. Und dieses Geld, das wir bekommen haben, kommt von der Autobahn. Wir stehen da an der Autobahn, mit der ausgestreckten Hand und fragen nach Geld. Das ist etwas, dass wir in dem Land aus dem wir kommen nie gemacht haben. Wir haben das gemacht, weil wir etwas zum Essen und zum Trinken gebraucht haben, nicht weil wir das kennen.
Du hast gekämpft gekämpft gekämpft bis nach Europa. Und hier ist es viel schwerer als in Afrika, weil alles was wir brauchen gibt es hier, aber wir bekommen das nicht. Du willst Arbeit, es gibt Arbeit, aber Du darfst nicht arbeiten. Warum? Und ihr (die Weißen) seid hier geboren und aufgewachsen und das habt ihr nicht ausgewählt. Und auch die Afrikaner sind geboren und aufgewachsen, wo sie es nicht ausgewählt haben. Wir Afrikaner können das verstehen. Ihr aber habt Angst vor uns. Ihr kennt uns nicht. Ihr seid freundlicher mit einem Löwen als mit uns. Wir, Afrikaner, wollen Euch kennenlernen, aber ihr wollt das nicht. Warum? Ihr wollt das nicht, weil wir nichts haben und weil wir dreckig sind, wir sind krank und ungesund. Alle Krankheit, die man denken kann, sind wir. Alles was schlecht ist, sind wir. In Afrika haben wir schon gewusst, dass wenn jemand nichts hat und irgendwo auf einmal etwas fehlt, dass man dann sagt, der der nichts hat, hat das genommen. Alles was Ihnen fehlt, was sie suchen, denken sie hast Du genommen. In Wirklichkeit hat der, der alles hat, jemand das weggenommen. Das ist Europa. Wir wollen arbeiten und haben nur im Bett gelegen. Alle unsere Knochen tuen weh. In Afrika ist es auch schlimm, aber wir arbeiten trotzdem. Wir versuchen nur am Tag 10 oder 5 Euro zu verdienen. Das reicht für uns, aber nicht für die ganze Familie, um die wir uns kümmern wollen. Wir haben nichts, aber wir sind glücklich.
Ihr seid neu hier, aber ihr müsst auch hören was die Leute sagen. Weil wenn Du nein sagst, das heißt, dass Du das noch nicht gesehen hast.  
Wir sind müde vom liegen. Wir sagen auf Wolof, nur wenn Du läufst triffst Du auf Dein Glück. Wir müssen uns mit den Leuten treffen, weil sie kennen uns nicht und sie werden Dich auch nicht kennen. Wir machen nur was wir können, hier gibt es gute Leute und schlechte Leute, und bei uns in Afrika ist es auch genau so. Wir müssen auch wissen, es ist nicht einfach. Am ersten Tag, an dem Du geboren bist, Dein erster Schrei, das heißt Du kommst in eine Welt die schwer ist. Der erste Schrei heißt Du kommst dahin wo es nicht einfach ist. Kämpfe, Kämpfe, kämpfe und dann kann uns Gott helfen. Du bist noch nicht angekommen.

 

Andere Übersetzungen: english

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