Mitteilung:

Mitteilungen:

Wir wollen den Blog aktualisieren, vor allem aber die Idee der Statements und deren Verwendungen überdenken.Dies wird einige Zeit in Anspruch nehmen, aber wir wollen das nächste Statement am ersten September veröffentlichen und dann auf einer regelmäßigen Basis weiter posten.

Wenn Ihr Fragen, Ideen habt, ihr helfen oder mitmachen möchtet, schreibt uns einfach an. (spreadthewords@riseup.net)

ältere Mitteilungen

Obwohl der Untertitel „Eine Stimme pro Tag“ bleiben wird, haben wir gerade leider nicht das Gefühl genug Zeit und Ressourcen zu haben, ein Statement pro Tag auf dem Blog zu posten. Ab dem 07.12.2015 werden wir nun alle drei Tage ein Statement veröffentlichen. Wir hoffen und wollen auch daran arbeiten, dass es kein dauerhafter Zustand wird.

Wir haben die letzten Tage keine neue Statements auf den Blog hochgeladen. Auch hier müssen wir uns leider eingestehen, dass wir diese Aufgabe zurzeit nicht so einhalten können wie wir es wollen, da wir uns auch an anderen Punkten arbeiten. Darum erscheint das nächste Statement erst wieder am 06.03.16 und dann auch wieder längere Zeit regelmäßig. Wir bleiben weiterhin auf Facebook und Twitter aktiv. Wie immer, jede Hilfe ist willkommen.

Am 18 und 21 März wurden keine Statements veröffentlicht, das nächste Statement erscheint am 24 März.

Wir sind dabei einige Änderungen am Blog vorzunehmen. In der nächsten Zeit werden wir keine neuen Statements hochladen.

Hashim (33 Jahre alt) verstarb am 5. Juli 2016.
Er war politisch aktiv in der „Wij Zijn Hier“ Gruppe in Amsterdam und nahm am „Marsch für die Freiheit“ (2014) teil.
Mehr Informationen zu diesem tragischen Vorfall findet ihr in diesen beiden Beiträgen (1/2)
Seine zwei Statements findet ihr hier (1/2)

Ihr könnt auch hier klicken, um ein zufälliges Statement (erneut) zu lesen oder zu hören.

Außerdem findet ihr hier eine Übersicht zu den letzten drei Einträge von manchen Seiten die bei uns verlinkt sind.

Wir werden weiterhin den Blog verbessern und freuen uns über jegliche Hilfe.

01.05.2016 Neue Idee: „Direct Statements“. Deine Stimme wurde aktualisiert, und es gibt jetzt ein Banner mit zufälligen Statement.

Statement: Maous

„Wah boufebare nope yakoy dege nio warawher

Dalal ak jame manla sen rak Maous wala Ousmane. Mangifi si Allemagne. Damalen beuge wah linga hamne monla doundou si sama yonbi lico diele Africa ba Europe. Nioun hamnaniou Afrik dafa meti. Amuniou dara wante niakounioun dara. Danio beuge rafettal sounou doundou. Daniouy wahne koudoul  tou ki dou ham fou deke nehe. Kouniam ham lamouy saf. Thi bes bi nga hamne whana sama yay ne damay dem Europe Hawma ne ndah sama yay contana wala merona. Hawma ndah dioyona wala retannona. Linga hamne gentenako Africa moy Europe nit manafe ligey teamfi halis. Telolou degela amna ligey te amna halis wante niom beugeniou seddo ak nioun. Niom beugeniou deke ak nioun si bene deke. Niom danioun dioh ›Heim‹ bou sori dekebi. Fofou amul dara. Fofu dafa meti. Ndahte nie beugeniou seddo ak nioun dara ndahte nioum halatnaniou nioun amouniou place fini. Thi bess bi nga hamne dielna sama sak tekko si sama mbagemi ma won sama yay genau ma continue dem. Hawma ndah dina gisati sama yay encore. Galla diel dem Dakar. Fofou la diele bus dem Maroc. Lima gena rethiou moy niete wher yima fanan si alle Maroc. Hawma won keur hana rek si allebi la don doundou. Si diamono bi diemna diourom bene yon ak sodiak ngir dem Espagne. Yomboul fofou litah yomboul ndah fofou nonu battaux you mag yinga hamne nioy traferse fofou. Kou defli ragaloul dè. Mom ragaloul dè ndahte mom dèna paparé wante moungi doundou. Hana yaram bi rek mofinek wante rouhou bi demna. Bou bouryar mosana am daniouy contan ndah militaryi douniougis. diorom binne yow dialoul boudialoul lolou moy marienmarokenbi moniou diap yobouniou kasso. magilen diladj kan siyen mo begeu fanan si alle? Metiwona lol halis bi nioudon am si auto bahn bi la nioudon tahaw talal sounou loho telolou hamouniouco sounoudek defnaniouco litah liniou dounde ak liniou nan laniou begeun. Nekoulne hamnanio lolou yagi heh di heh di heh ba europ fi gena metti afrika lep li niou sohla amnafi wante douniouco am yagi begue ligey amnafi waye waro ligey. loutah? Yen europ figen dioudo main nekoulne yenaco tan. Afriken yi douniom tamid niotanal sen bop nioun comparan naniou yen dagen niou ragal lol yen hamoulen niou ngen harito ak ngaide molen genal ngen harito aknioun nioun begue na nioulen ham wante  yen begue len. loutah? ndah nioun amouniou dara wala nioun danio salte wala danio febar beppe febar boubon niounla lep lou niaw niounla. Si afrik laniohamene boamoul dara lep lu rer keurga yowla lep loulen manque ki amoul dara momla si degedege kiga hamne amna lep te momouco moy europ. Danio begue ligey wante niougi tedde. sounou yaram mougimetti. Si afika tamid yomboul wante daniouy dem ligey. Si besbi am 10 euro wala 5 lolou doyna niou. wante dou famibi yep danio begue occuper sounou bop amouniou dara wante contanna niou. yen niou besnie fi degloulen lilen dinit ni di wah ndahte kouy wah deded dafa fek gissoco sonounaniou si tedebi niogi wah si wolof boy doh diga tasek sawarsag nioun danio wara dadjiek nitnie ndahte nie hamou niou te douniou mosaham naniou def liniou man fi amna nit niou bah ak niou bon afrika eussi amna niou bah ak niou bon warnanio hamne yomboul besbiga dioudo sa youhou boundiek moy yagi niow fo hamne diafe diafe kessela moy adouna heh heh heh yalla diapaleniou. tega hamne niowago.“


Wenn Worte krank sind, dann muss das Ohr das sie hört gesund sein

Willkommen ich bin Euer Bruder Maous oder Ousmane, ich will sagen, ich bin hier in Deutschland, ich will erzählen was ich auf meinem Weg von Afrika nach Europa erlebt habe. Wir wissen In Afrika ist es schwer, wir haben nichts, aber es fehlt uns auch nichts. Wir wollen nur etwas das unser Leben besser macht. Wir sagen, jemand der nicht auf Reise geht, weiß nicht wo ein gutes Land ist. Nur jemand der probiert, weiß was gut schmeckt. An diesem Tage habe ich meiner Mama gesagt, ich gehe nach Europa. Ich weiß nicht, ob meine Mama glücklich war oder nervös. Ich weiß nicht ob sie geweint hat oder gelacht. Und wovon ich in Afrika geträumt habe, ist das man in Europa gut arbeiten kann und Geld verdienen. Und das stimmt, es gibt Arbeit und es gibt Geld, aber sie wollen diese Sachen nicht mit uns teilen. Sie wolle auch nicht, dass wir mit Ihnen in der gleichen Stadt wohnen. Sie geben uns ein Heim weit weg von der Stadt. Da gibt es nichts. Da ist es sehr schwer. Sie wollen nichts mit uns teilen, weil sie denken, wir haben keinen Platz hier. An dem Tag an dem ich meinen Rucksack auf meine Schulter gepackt habe, habe ich meine Mama hinter mir gelassen und gehe weiter. Ich weiß nicht, ob ich meine Mama wieder sehe oder nicht. Ich bin mit dem Schiff nach Dakar gefahren und von dort mit einen Bus nach Marokko. Was ich am meisten bereue, sind die 3 Monate die ich in Marokko im Wald geschlafen habe. Ich kannte kein Haus, nur im Wald habe ich gelebt. Ich habe in dieser Zeit bestimmt sechs mal versucht mit dem Schlauchboot nach Spanien zu fahren. Es ist nicht einfach über das Meer zu kommen an den großen Containerschiffen vorbei. Jemand der das macht, hat keine Angst vor dem Tod. Er hat keine Angst vor dem Tod, weil er schon gestorben ist, obwohl er noch lebt. Nur der Körper ist noch da, die Seele war weg. Wir waren immer glücklich, wenn es Nebel gab, dann kann das Militär uns nicht sehen. 6 Mal hat es nicht geklappt. Wenn es nicht klappt, das heißt, die marokkanische Marine nimmt uns aus dem Meer und schickt uns in das Gefängnis. Ich frage Euch, wer von Euch will im Wald übernachten? Das war schwer. Und dieses Geld, das wir bekommen haben, kommt von der Autobahn. Wir stehen da an der Autobahn, mit der ausgestreckten Hand und fragen nach Geld. Das ist etwas, dass wir in dem Land aus dem wir kommen nie gemacht haben. Wir haben das gemacht, weil wir etwas zum Essen und zum Trinken gebraucht haben, nicht weil wir das kennen.
Du hast gekämpft gekämpft gekämpft bis nach Europa. Und hier ist es viel schwerer als in Afrika, weil alles was wir brauchen gibt es hier, aber wir bekommen das nicht. Du willst Arbeit, es gibt Arbeit, aber Du darfst nicht arbeiten. Warum? Und ihr (die Weißen) seid hier geboren und aufgewachsen und das habt ihr nicht ausgewählt. Und auch die Afrikaner sind geboren und aufgewachsen, wo sie es nicht ausgewählt haben. Wir Afrikaner können das verstehen. Ihr aber habt Angst vor uns. Ihr kennt uns nicht. Ihr seid freundlicher mit einem Löwen als mit uns. Wir, Afrikaner, wollen Euch kennenlernen, aber ihr wollt das nicht. Warum? Ihr wollt das nicht, weil wir nichts haben und weil wir dreckig sind, wir sind krank und ungesund. Alle Krankheit, die man denken kann, sind wir. Alles was schlecht ist, sind wir. In Afrika haben wir schon gewusst, dass wenn jemand nichts hat und irgendwo auf einmal etwas fehlt, dass man dann sagt, der der nichts hat, hat das genommen. Alles was Ihnen fehlt, was sie suchen, denken sie hast Du genommen. In Wirklichkeit hat der, der alles hat, jemand das weggenommen. Das ist Europa. Wir wollen arbeiten und haben nur im Bett gelegen. Alle unsere Knochen tuen weh. In Afrika ist es auch schlimm, aber wir arbeiten trotzdem. Wir versuchen nur am Tag 10 oder 5 Euro zu verdienen. Das reicht für uns, aber nicht für die ganze Familie, um die wir uns kümmern wollen. Wir haben nichts, aber wir sind glücklich.
Ihr seid neu hier, aber ihr müsst auch hören was die Leute sagen. Weil wenn Du nein sagst, das heißt, dass Du das noch nicht gesehen hast.  
Wir sind müde vom liegen. Wir sagen auf Wolof, nur wenn Du läufst triffst Du auf Dein Glück. Wir müssen uns mit den Leuten treffen, weil sie kennen uns nicht und sie werden Dich auch nicht kennen. Wir machen nur was wir können, hier gibt es gute Leute und schlechte Leute, und bei uns in Afrika ist es auch genau so. Wir müssen auch wissen, es ist nicht einfach. Am ersten Tag, an dem Du geboren bist, Dein erster Schrei, das heißt Du kommst in eine Welt die schwer ist. Der erste Schrei heißt Du kommst dahin wo es nicht einfach ist. Kämpfe, Kämpfe, kämpfe und dann kann uns Gott helfen. Du bist noch nicht angekommen.

 

Andere Übersetzungen: english

Statement: هاشم

IMG_7661_lzn

انا لاجئ هجرت بلادي لاسباب أمنية وسياسية وسياسات تضظهدالانسانية واتيت الي اروبا لان الاروبيين يؤمنون بحقوق الانسان التي اسست منذ زمن بعيد .لقد واجهت معانات شديدة بعد ان دخلت الي اليونان منها الاضظهاد للسود وانتهاك حقوق الانسان وليس هناك اي حقوق للاجئ من مسكن أو عمل او علاح حتي لا تملك قوت يومك او حرية التنقل مع عدم توفير سبل الاندماج في المجتمع الاروبي ولمدة ظويلة ظللت اعاني من ظروف انسانية حرجه هناك ممااضظررت الي النزوح الي دولة اوربية اخري توفر حقوق انسانية افضل ولكن من المؤسف انه لاتوجد فروقات كبيرة بين الدول الاروبية في اضظهاد حقوق اللاجئ وعدم توفير الاوراق والحقوق المواطنبة والاندماج وسط المجتمع الاروبي ووضع اللاجئ في ظروف سئية وعزله عن المجتمع الاروبي ممااجد نفسي في دوامة ليس لديهانهايةوتشعر ان ليس لديك وجود طبيعي في .الحياة وقتل كل الطموحات الفكرية ببطئ ومن اكبر المعانات التي واجهتها بعد طلبي اللجوء في هولنداهي الرفض التعسفي لطلب اللجوءوبعد رفض الطلب اواجه المعاناة الحقيقية التي تكمن في دخول السجن لمدة طويلة وعدم وجود ماوي او اي من سيل الحياة الكريمة وعدم وجود استقرار نفسي والعيش تحت الخوف من الاعتقال في اي لحظة من اي جهة امنية اوبواسطة السلطات المعنيةمما يسبب باحساس انك تهرب من اضطهاد الي اضظهادمن نوع اخر


Hashim

Eine Übersetzung wird folgen…

Wenn du uns helfen möchtest, sende uns eine E-mail: spreadthewords@riseup.net
Wir freuen uns von dir zu hören.

Hinweis: Hashim (33 Jahre alt) verstarb am 5. Juli 2016. Er war politisch aktiv in der „Wij Zijn Hier“ Gruppe in Amsterdam und nahm am „Marsch für die Freiheit“ (2014) teil. Mehr Informationen zu diesem tragischen Vorfall findet ihr in diesen beiden Beiträgen (1/2)

Übersetzungen: english / francais

nederlands

Ik ben een vluchteling.
Ik verliet mijn land om veiligheidsredenen en vanwege de politieke maatregelen, ik vluchtte voor een politiek die de menselijkheid geweld aandoet.
Ik kwam naar Europa omdat Europeanen geloven in mensenrechten, die daar al lang geleden zijn ingesteld.
Ongelukkig genoeg heb ik me tegenover zeer ernstige problemen geplaatst gezien nadat ik in Griekenland was geraakt. Onderdeel hiervan is de onderdrukking van mensen met een zwarte huid, het schenden van de mensenrechten van een vluchteling. Er bestaan geen mensenrechten voor vluchtelingen in Griekenland. Zoals dat van huisvesting, werk en medische verzorging. Zelfs in de basisbehoefte aan voldoende voedsel om in leven te blijven wordt niet voorzoen, noch geniet je bewegingsvrijheid binnen het land.
Het ergst, alle wegen voor vluchtelingen om te integreren in het normale maatschappelijke leven in Europa zijn geblokkeerd, en lange tijd leed ik daar onder uitzonderlijk zware omstandigheden.
Wat me er toe dwong naar een ander Europees land te vertrekken, een dat zou voorzien in betere mensenrechten voor vluchtelingen. Maar jammer genoeg zijn er geen grote verschillen tussen de landen in Europa.
Als het gaat om het schenden en onderdrukken van het recht van een vluchteling, het vertragen en uitstellen van de procedure en het verstrekken van verblijfspapieren voor vluchtelingen, het unfair en ongelijk toepassen van het burgerrecht, en het verhinderen van vluchtelingen om vrij te integreren in de Europese maatschappij. Als het gaat om het brengen van vluchtelingen in wrede omstandigheden, in isolatiekampen weg van de burgers en het normale leven.
Zo geraakte ik in een oneindige beweging van draaikolken, met het gevoel geen normaal bestaan te hebben, en zo stierf elke intellectuele ambitie in slow motion in mij als gevolg van mijn wrede ervaringen en lijden.
Nadat ik in Nederland asiel had aangevraagd, is daar de niet te rechtvaardigen afwijzing van mijn asielverzoek, waarna ik ben geconfronteerd met de wrede werkelijkheid van het eindeloze lijden van het zonder papieren in Europa zijn, dat erin bestaat altijd subject te zijn van controle op basis van huidkleur, van in de gevangenis te worden geworpen en voor lange tijd in een detentiecentrum.
En terwijl ik als vluchteling geen enkele toegang heb tot een normaal leven, mij elke vorm van psychologische stabiliteit ontbreekt, levend in voortdurende angst om elk moment gearresteerd te worden door een van de immigratieagenten of andere autoriteiten belast met het controleren van vluchtelingen, bekruipt mij het gevoel dat ik gevlucht ben voor onderdrukking om in een ander soort onderdrukking terecht te komen.

von der gleichen Person: Statement: Hashim

https://freedomnotfrontex.noblogs.org/post/2014/06/24/statement-%D9%87%D8%A7%D8%B4%D9%85/

 

Statement: Turgay

_MG_6804_Turgay

„Diese Bewegung heisst Refugee streikt. Wir sind seit zwei Jahren auf der Straße. Bis jetzt wir haben viele verschiedene Aktionen organisiert. Gegen Residenzpflicht, gegen Lager, gegen die Abschiebung aber bis jetzt vom Senat, vom Parlament oder von Gerichten keine positive Antwort. Immer von Regierung die gleiche Taktik. Ersteinmal die haben gesagt willkommen Geflüchtete hier und dann die haben für die Räumung und für die Abschiebung ein Angebot gegeben aber danach viele Flüchtlinge Gruppen einen Schlafplatz gegeben. Aber drei Monate später alles haben geräumt und jetzt 108 Leute haben Abschiebung und vorgestern auch alle Schlafplätze geräumt. Ohne alternativ die Leute einfach auf der Straße gegangen und die wollen jetzt auch unsere besetzte Schule räumen, das ist jetzt aktuelle Situation. Aber sie haben vorher auch, viel Polizei attackiert, nasa(?) attackiert oder von den Regierungen viele gedruckt aber die Bewegung ist nicht geendet. Wir wollen weiter gehen, wir haben am 14 November eine Refugee Konferenz, wir haben alle verschieden Refugee Gruppen und antikapitalist und antirassistische Bewegungen eingeladen. Wir wollen wieder sprechen für die Zukunft, wir wollen wieder stärker sein. Ja das ist die Bewegung für die Deutschland ist ganz neue weil vorher viele Projekt, viele Kampagnen von draussen, von den NGO Gruppen, aber seit zwei Jahren die geflüchteten selbst organisiert weil 2012 in Würzburg ein Lager, ein iranischer Flüchtling hat Selbstmord, Mohammed Rhasepar und danach eine Hungerstreik organisiert und dann wir haben ein camp organisiert in Erfurt, heisst „break isolation“ camp. Viele lokal Gruppen da getroffen und dann wir haben Gedanken jetzt wir brauchen eine große Protest. Wir sind von Würzburg nach Berlin gelaufen. 600 km und danach in Berlin Oranien-platz besetzt ein Zelt, viele Zelte aufgebaut. Aber und danach Dilek Kolat hat einen Vorschlag gegeben für die Lampedusa Status, bis sechs Monate Duldung für die aslystatus, asylrechte geben. Die haben gesagt, aber wir haben nicht akzeptiert die Delegation Gruppe aber eine Gruppe haben akzeptieren und mit geräumt Oranienplatz mit Polizei, SPD, grüne alles mitgemacht. Die ganzen Medien haben geschrieben das ist friedliche Lösung weil wir sind seit ein anderthalb Jahre im O-platz gelebt im Zelt. Die haben gesagt das ist nicht humanitär, nicht gut , ist kalt nicht gesund und nicht sauber. Und haben den verschiedenen Leuten Appartement gegeben, aber das Problem gibt gesetzte in Deutschland Dublin zwei, Dublin drei. Wir haben gesagt dieser Vorschlag hat keine Garantie. Für die bleiben, Bleiberecht und der Senat hat gesagt, aber wir sind offiziell ein Papier untergeschrieben warum sie haben keine vertrag ja und dann drei Monate später alle Abschiebung und Räumung das ist Realität weil bis jetzt keine Lösung für die Flüchtlinge Problematik von Senat, von Regierung weil die wollen immer Waffen einkaufen krieg machen, aber die wollen keine Flüchtlinge hier. Das ist Problem. Und unsere Lösung, praktische Lösung, weil die rassistische und kolonialistische gesetzte nicht geändert. Aber wir haben seit zwei Jahren schon die Residenzpflicht und Lager Abschiebungssystem gebrochen. Wir leben auf der Straße selbst ein kommunal leben denn unsere Lösung ist auf der Straße weil wir haben keine andere Chance, keine andere Lebensplatz, Arbeitsverbot für uns und keine Freibewegung aber wir wollen nicht in Lager bleiben, weil die Lager System die letzten Monaten alle Medien haben geschrieben zum Beispiel ein Lager hat Folter von der Security, aber nicht nur ein Lager, weil viele Lager gibt Folter und Gewalt von Security oder von Polizei. Aber die Medien haben nicht gesehen das Problem und auch wir haben viele neue Aktion formen gebracht, für die deutschen linken Bewegungen. Wir haben auf baum besetzt, auf Dach besetzt gegen die Räumung. Die müssen lernen von der Refugee Bewegung weil es gibt keine gute Protest Bewegung in Deutschland, das ist das Problem, weil alle Unterstützer haben gesagt, oh wir haben kein Problem, wir sind nur unterstützer, das Problem ist nur Flüchtling Problem. Aber das ist falsch, falsche Analyse und falsche Position weil es gibt viele antidemokratische gesetzt in Deutschland. Das erste mal muss die deutschen Leute interessieren diese Antidemokratie gesetzte, nicht nur Flüchtlinge. Warum die gesetzt geht weiter? Weil keine gute Protestbewegung in Deutschland. Mein deutsch ist fertig“

 

Von der selben Person: Statement: Turgay

 

Statement: Aziza

„Aidez les enfants qui sont ne ici et les familles qui habitent ici depuis longtemps. Car ils sont allé ici a l’école et ils parlent français. Comment retourner dans le pays? Ils n’ont pas de papier de ce pays, ni d’ici. Comment ça ce fait que la Belgique elle a demandé aux étrangers de rester ici? On a fait la demande de régulation. Après on a eu la carte pour un an. Et après la carte a été tirer et on nous a demandé de quitter le trottoir. Maintenant on a redemandé la carte, ils nous disent non. Maggie De Block nous a retiré la carte. Il faut nous aider ici!“


Helfen sie den Kindern welche hier geboren sind und den Familien welche hier seit langem wohnen. Da sie hier zur Schule gegangen sind und sie französisch sprechen. Wie kann man zurück ins Land? Sie haben keine Papiere von diesem Land, auch nicht von hier. Wie kann es sein das Belgien Ausländer gefragt hat hier zu bleiben? Wir haben die Bitte der Regulation gemacht. Danach haben wir die Karte bekommen für ein Jahr. Und danach wurde uns die Karte genommen und man uns gefragt den Bürgersteig zu verlassen. Jetzt haben wir erneut nach der Karte gefragt, sie sagen uns nein. Maggie De Block hat uns die Karte genommen. Man muss uns hier helfen!

andere Übersetzungen: english

https://freedomnotfrontex.noblogs.org/post/2014/06/23/statement-aziza/

Statement: موسي أدم

لقد اتيت من مكان بعيد من مدينة اسمها نيالا في السودان دخلت الي اروبا عبر البحر الابيض المتوسط الي لامبدوزا ايطاليا وانا لا امتلك اوراق او عمل او مكان للسكن وانا في وضع انساني سئ وغير مريح انا ابحث عن الحرية واتمني ان اتحصل علي اوراق ليكون عندي حرية التحرك والسفر والعمل كاي انسان اخر وانا لا امثل اي خطر علي المجتمع الاروبي واحمل في قلبي الحب لكل البشر واعتبر ان كل الناس خلقوا سواسيا ولكن اسف عندما اري كثيرا من الناس يمارسون العنصرية الخفية في تعاملاتهم او في تقيدهم لحرية الاخرين من غير ان يظهروا منها شئ وانا لا اتحصل علي اي اموال من الضمان الاجتماعي للاجئين في المانيا وليس لدي اي ماوي بعد اخلاء المدرسة في برلين واسكن حاليا في اورانيا بلاتس ولا املك اي شئ او اعرف اي شخص سوي اللاجيئن هناك وانا في حالة نفسية سيئة لعدم شعوري بالراحة في المانيا وعدم توفير سبل الاندماج مع المجتمع الاروبي اتمني ان يكون لي اصدقاء في المجتمع كبقية الناس ايضا اريد ان يكون لي حق السفر لاري اسرتي واهلي ولكن ليس لدي اوراق اتمني ان يعامل كل الناس بطريقة خالية من العنصرية عندما طلبت اللجوء في المانيا رفض طلبي مع انني اتيت من منطقة نزاع مسلح ومنطقة تحت الحرب من قبل الحكومة السودانية التي رئيسها مدان من المحكمة الدولية ولقد رحلت الي ايطاليا لانها كانت دولة الدخول الاولي بالنسبة لي ونسبة لان ايطاليا ليس فيها لديها حقوق للاجئين اتيت مرة اخري الي المانيا ولكن مع وجود الرفض لا يوجد لدي اوراق لذلك لا استطيع مثلا الذهاب الي الطبيب لانني اعاني من اوجاع في صدري ومازلت اعيش في اورانيا بلاتس في برلين ونحن مجموعة من اللاجئين لا نجد مساعدات انسانية“


Mousa Adam

Ich komme aus einem weitem Ort, von einer Stadt namens Nyala im Sudan. Ich bin in Europa angekommen durch das Mittelmeer nach Lampedusa und ich besitze keine Dokumente oder Rechte zu arbeiten oder einen Ort um in Europa zu wohnen. Ich bin in einem sehr ungemütlichem und schlechtem Humanitärem Zustand, ich kam nach Europa um Freiheit zu streben, und ich hoffe gleichwertig behandelt zu werden und Dokumente zu haben mit den Rechten zu reisen, zu arbeiten, und mich frei in Europa und in der ganzen Welt bewegen zu können wie alle anderen. Ich stelle keine Gefahr für die europäische Gesellschaft, und ich habe Liebe für alle menschlichen Wesen, weil wir gleichwertig erschaffen wurden, und es tut mir leid wenn ich viele Leute sehe, die versteckte Vorurteile praktizieren in ihrem Umgang und in ihren Entscheidungen, indem sie die Freiheit anderer Einschränken ohne ihre Diskriminierung zu zeigen. Ich bekomme keine Sozialhilfe und Unterstützungsgeld für Geflüchtete in Deutschland, ich habe keinen Platz zum Leben nach der Räumung der Schule in Berlin, und ich lebe jetzt am Oranien Platz. Ich habe gar keinen Lebensgrund, oder kenne niemanden hier außer die Geflüchteten hier, und ich bin in einem unstabilem psychologischem Zustand wegen den strengen Unannehmlichkeiten in Deutschland. Der Mangel von Bedeutung der Integration innerhalb der deutschen Gesellschaft, und ich hoffe Freund_Innen in der Gesellschaft zu haben wie jede_r andere_r und das Recht haben zu reisen, um meine Eltern und Familie zu sehen und ich habe keine Dokumente um das zu tun. Ich hoffe das alle Menschen auf einer Art behandelt werden ohne Diskriminierung. Ich habe nach einer Zuflucht und Asyl gefordert in Deutschland. Mein Antrag wurde unfairerweise abgelehnt, ich komme aus einem unstabilem bewaffneten Konflikt und unsere Gegend ist eine Kriegszone von der sudanesischen militärischen Regierung, dessen Präsident ein anerkannter Kriegsverbrecher von dem Internationalem Gericht ist. Ich wurde nach Italien abgeschoben weil es mein erste Stelle war um in Europa zu gelangen und infolge der Tatsache, dass die italienische Regierung keine Sozialleistungen bereitstellt für Geflüchtete und Asylsuchende, kam ich nach Deutschland. Aber weil mein Antrag bevor abgelehnt wurde, kriege ich keine Papiere um simple Rechte zu bekommen, wie eine_n Mediziner_In oder Ärtzt_In zu besuchen um behandelt zu werden wegen meiner Brustschmerzen, welche ich immer erfahre. Ich lebe immer noch am Oranien-Platz in Berlin mit einer Gruppe von Geflüchteten welche keine Hilfe oder humanitäre Unterstützung erhält von der deutschen Regierung.

andere Übersetzungen: english

https://freedomnotfrontex.noblogs.org/post/2014/07/02/statement-%D9%85%D9%88%D8%B3%D9%8A-%D8%A3%D8%AF%D9%85/

Statement: József Krasznai

100_6088_lzn

„The Gypsies situation is no good in all the world because there is no jobs for Gypsies everywhere, every law refuses the Gypsy. In Europe the racism and antiziganism, it’s intensive. In every country born, laws for the Gypsies make them like Refugees and stop the refugee in the countries. The Gypsies people, 90% without jobs. The every country citizen, what thinks about the Gypsies? The Gypsies they steal my job, my welfare, my everything. For the European parliament we have to make a plan about the nazism, because in every country there will be more racists and nazis. In Hungary parliament the second president is a nazi. This men, when he was young in the 90, he was a skinhead, he fight and beat a lot of Gypsies. His name was in every news. Right now the Gypsies are killed not with guns but with the laws. This problem is in all old communist countries. They separated the Gypsies children from the citizens children. The Gypsies children don’t have a chance to find jobs, because who is teaching the children professionally? I wane send a message to all Gypsies. Make one very strong organization who stop all these problems. In this organization there is no country delegation, there is a Gypsy delegation.“


Die Gypsies Situation ist nicht gut in der ganzen Welt, weil es gibt überall keine Arbeit für Gypsies, jedes Gesetz lehnt den Gypsy ab. In Europa ist der Rassismus und der Antiziganismus intensiv. In jedem Land geboren, Gesetze für die Gypsies macht sie wie Geflüchtete und stoppt Geflüchtete in den Ländern. Die Gypsies Leute, 90% ohne Arbeit. Die_der durschnitliche Land Staatsbürger_In, was denkt sie_er über die Gypsies? Die Gypsies, die klauen meine Arbeit, mein Wohl, mein Alles. Für das europäische Parlament müssen wir einen Plan machen über den Nazismus, weil in jedem Land wird es mehr Rassisten und Nazis geben. Im Ungarischem Parlament, der Vizepräsident ist ein Nazi. Dieser Mann, als er Jung war in den 90er, er war ein Skinhead, er prügelte und schlug eine menge Gypsies. Sein Name war in allen Nachrichten. Im Augenblick werden die Gypsies getötet, nicht mit Waffen sondern mit Gesetzen. Dieses Problem ist in allen alten kommunistischen Ländern. Sie trennen die Gypsies Kinder von den Staatsbürger_In Kindern. Die Gypies kinder haben keine Chance eine Arbeit zu finden, denn wer bringt professionell unseren Kindern was bei? Ich will eine Botschaft an alle Gypsies senden. Macht eine sehr starke Organisation welche all diese Probleme stoppen wird. In dieser Organisation gibt es keine Länder Delegation, es gibt eine Gypsy Delegation.

Andere Übersetzungen: francais

https://freedomnotfrontex.noblogs.org/post/2014/07/26/statement-jozsef-krasznai/

Statement: Anonym (Berlin)

„Today I am very happy to see you to come to visit us and to see our situation. Because we have very bad situation and every day our situation is going up and going very bigger, it became biggest and we are near to … next month it will be snow so we think, more think, to get gases for to make hot tents, we need more food also we have needed to eat because hungry man is an angry man as I told you. Also… Just now also I am hungry, really I am hungry, I want to eat something even you have in your bag maybe you can give me something to eat. I think that … Also I think the situation not for myself also I think for everybody in this camp the situation went to change and we will get work, we will get work permit also I want also that this camp will be closed and everybody is going to get a work permit and his house, his own house also.. and also to be far from problems far from angry… maybe sometimes will be sick and how to go to the hospital to buy medicine? It is a problem… Because if you haven´t any money, you can´t go to the hospital and if a man became totally sick we will call ambulance and ambulance come to take him to [?hospital?]. Also we think we have very serious problem in this camp also. Even I have important things in this camp also.. we have also 6100 Euro to pay about electricity. The next Monday they are going to cut the electricity. If there is no electricity it is very bad because we use electricity to charge our telephones, we use also… some of us have some CD´s and also have also some CD´s to see some films, african film, european film and something. But if there is no light how we can do? The situation become more.. also some if there is light you can maybe buy some electric machines to make hot tents, to protect us. Also if there is no light it is a big problem so we have very big situation about light also to have to pay, if we didn’t pay until next week they are going to cut. Also we have serious problem about the food also it is very a very big problem. Now, yesterday, yesterday two o´clock pm we ate, after 24 hours now is still now, how many hours? More than 24 hours, so we didn’t eat nothing. Maybe I don´t know if there is no money maybe tomorrow also we will eat or we will not eat. I don´t know, so that why we have very serious problems, but our first problem is to eat, to get – if you are, you eat- you will be more strong, you have power but if you didn´t eat you will be sick, you are lazy and you are feeling bad, so you are not strong, and also you have problems for eyes you think more things, more problems, so that is .. by the grace of god, the system will change and everything will be well and organized, by the grace of god. Everybody will get his own work, his own department, his own maybe cars, if you are working you have to buy car also. So I think by the grace of god everything will be nice and well. But I don´t know a thing, it will be tomorrow, so today maybe I have situation, maybe tomorrow I´m ok. So by the grace of God everything will be ok and nice. And we are fighting! We are here to fight for ever. Our demands are how to get right to stay, right to work, right to read, right to go to school, right to also rent your own house, right to work and right to don´t think about people or to ask them people or to ask, to think about any donation for any other people, so you fight to get our rights. Because if there is really right in Europe, we are fighting about our rights. If they say that you don´t have any right, so everybody is going back to Africa to leave europeans paper, for me is that if there is really a right, I have to fight even I will be dead tomorrow, my brother is continue to fight. If he is dead, another also is going to continue. So the system for refugees is not created today, yesterday, before, so even I will be dead another person, people are continue the […], follow the system, this way for refugees. So we fight about our rights. And you will fight that we will get right. We will not fight … You have some rights but you don´t have all total right, but you have.. you fight about your right. You can´t fight right for another person if that is conceding to you. So I can´t say to beat the people or to cross a car or cross shops to say that is my right. No! Everybody has it own right, so you have to follow your right. I have to speak, I have to shout, give me this, this, I want this … so … I like … and I … all these things I said to europeans government, german government to see our situation and also to help us and also… I am happy also there is some supporters, some activist, some people who are giving us some, always donations, food clothes, they think about our situation more so I say for them thanks, thanks and God blessing everybody and God leave them long life and also God give them long fortune. I happy to all people who are giving us donations, are helping us and asking about our situation, they want to help. Like you, like she, you want also to help us, because you are looking always .. the situation are always bad, going down, going down. So that why I say thank you for everybody who support us and who are helping us. Thank you so much.“


 

Eine Übersetzung wird folgen…

Wenn du uns helfen möchtest, sende uns eine E-mail: spreadthewords@riseup.net
Wir freuen uns von dir zu hören.

 

http://www.refugee-report.de/post/120466749